Donnerstag, 6. August 2026

Im Krisenfall...

 ...müssen sich alle Planungen bewähren. In der Nacht ist eine gewaltige Mure ins Tal gekracht. Es sollen Steine so groß wie ein Bus dabei gewesen sein. 

Alle Kräfte werden sofort mobilisiert und alles läuft zuverlässig. Vom Hof aus können wir die Blaulicht und Scheinwerfer sehen. Menschen werden evakuiert. 

Heute gehen die Aufräumarbeiten weiter. Zum Mittag ist die Straße ins Tal wieder frei. Die Sanierungen werden wohl ziemlich teuer werden. 







Der Klausberg...

 ... ist uns aus früheren Jahren vom Schifahren gut bekannt. Nun fahren wir mit der Gondel etwa bis zur halben Höhe. Dort gibt es allerlei sommerliche Aktivitäten. Auch einen kleinen Badeteich und Spiele für Kinder und eine Sommerrodelbahn. Man muss sich schon etwas ausdenken,  um attraktiv für Gäste zu bleiben. Das kostet natürlich.  Bei einem Familienausflug kommt man dann leicht auf 200 Euro.



 

Dienstag, 4. August 2026

Klimawandel...

 ... lässt sich auch oder gerade hier ganz praktisch erleben. Im Winter war viel zu wenig Schnee, die Bäche werden nicht mehr ausreichend gespeist, die Wiesen sind jetzt im heißen Sommer schnell ausgedörrt. Noch kommt man so zurecht,  aber manches muß neu gedacht und geplant werden bis hin zur Planung neuer Raftingstrecken, weil nicht genug Wasser im Fluß ist. 


Heute vielfältige Tätigkeiten. 



Und dann wohlverdientes Kaffeetrinken mit leckerem Zuckerkuchen. Siggi ist ein fleißiger Erntehelfer. Wir kennen ihn schon viele Jahre. 




Montag, 3. August 2026

Der Inneroberarzbachhof

 





...befindet sich oberhalb von St. Johann im Ahrntal. Es ist eine sehr alte Hofstelle, die von der Familie schon seit mehreren Generationen bewirtschaftet wird. Sebastian Stifter wird hier wohl der letzte sein, der eine traditionelle Landwirtschaft betreibt. Der Tourismus ist auch im Ahrntal zum wichtigsten Erwerbszweig geworden. Landwirtschaft gelingt in den Bergen nur noch mit hohen Subventionen. 



Nach langer Zeit...

 ...und zahlreichen Einsätzen bei der Bergbauernhilfe Südtirol wiedermal ein Neustart auf dieser Seite. 

Für zwei Wochen sind wir, Ullrich und ich, im Ahrntal bei Wastl. Im Sommer dreht sich im wesentlichen alles um die Heuernte. 





Mittwoch, 30. April 2014





Nach langer Winterpause melden sich in den Bergen die ersten Frühjahrsblüher. Die Wiesen quellen über von kleinen Krokussen. Bei diesem Anblick geht die Arbeit auf dem Bergbauernhof rasch und gern von der Hand.



Mittwoch, 26. März 2014

Jetzt liegen schon zwei Einsätze im Ahrntal hinter mir...

... und es war wieder eine so wunderbare Zeit!!!
Der Inneroberarzbachhof hat wie viele Höfe in Südtirol eine lange Geschichte, die oft mit ein und derselben Familie verbunden ist.

Ein wunderbares Panorama auf die Bergkette, die Ahrntal und Zillertal voneinander trennt.

Die Geburt eines Kalbes ist immer ein besonderes Ereignis. Die "Sonne" wurde auf der Wiese im Sonnenschein geboren und stand schon bald ganz wacker auf den Beinen.

Das Wohnhaus bietet genügend Platz für den Bauern und seine Gäste.

Zum Hof gehört natürlich auch eine Alm, von der der Ausblick noch grandioser ist.

Mittwoch, 3. Juli 2013

Letzte Meldungen

Nun geht es morgen schon wieder heim. Wir hatten eine wunderbare Zeit hier auf dem Bauernhof. Es ist ein ruhiges und unaufgeregtes Leben. Gerade richtig, um bei guter Luft, nützlichem Tätigsein und angemessener Ruhe neue Kräfte zu sammeln.
Gestern hatten wir noch mal einen schönen Nachmittagsausflug. Es ist unbeständiges Wetter, so dass gerade kein Heu einzufahren war. (Am Tag vorher war noch mal Großeinsatz gerade bevor der Regen kam.)
Hier ein paar Fotos von unserem Besuch in den höheren Höhen: Schnee mitten im Sommer.
Unter rauhesten Bedingungen gedeihen ganz kleine wunderschöne Blumen.

Wenn der und das Pickup nicht wäre... Pickup-fahen lieben die Jungs sehr und Pickup - essen nicht minder.

Wir alle vor herrlicher Bergkulisse.
Das ist der Beweis - Schnee mitten im Sommer.

Bei leckerer Limo haben wir echt Spaß.

Caspar war an diesem Tag unser Meisterfotograf - und ich finde, es sind ihm ganz schöne Bilder gelungen.

Klemens in Aktion...
Zuckertüte leer lutschen auf der Seilbahn.

Die Jungs fuhren beide voran - und ich folgte auf dem nächsten Sitz.
Auf diesem Wege verabschieden wir uns von unserer geneigten Leserschaft und freuen uns, euch alle wiederzusehen. Es war eine wunderbare Zeit. Danke, dass Ihr zu Hause die Stellung gehalten habt.

Sonntag, 30. Juni 2013

Sonniger Sonntag

Das brat mir doch einer nen Storch!!! So ein Ärger. Wir machen einen wunderschönen Ausflug am Sonntag nachmittag und Frau Falkenhagen nimmt einen Fotoapparat ohne Speicherkarte mit. Nun ja: Es gibt genügend schöne Bilder im Netz vom Pfossental... Also schaut mal nach. Da waren wir drei und haben eine schöne und spannende Wanderung gemacht. Am Ende dann zur Belohnung Kaiserschmarrn für die Jungs und ein viertelchen Hauswein für die Mutter.

Vormittag Kirchenbesuch. Ich gewöhne mich langsam an die hiesige Liturgie. Ist auch ganz einfach und nach einer Dreiviertelstunde schon vorüber.

Morgen mache ich mal wieder Bilder...

Donnerstag, 27. Juni 2013

Bude mit Aussicht und Rindertreiben

Das war wirklich ein aufregender Tag gestern für uns alle. Die Sonne scheint doch recht zuverlässig aber es ist empfindlich kühl, so dass es kaum eine Chance auf Heuernte gibt. Mein Tag als "Magd" verläuft ganz entspannt. 5. 45 aufstehen und Stallarbeit, Frühstück mit dem Bauern, Arbeiten im Haus, Mittag kochen, wieder Stallarbeit, Mittagessen (manchmal essen auch andere mit, die hier am Hof mithelfen), dann ist gut Zeit für die Kinder, abends wieder Stallarbeit. An jedem Tag kommt dann immer noch irgend etwas besonderes dazu, aber insgesamt ist alles ganz easy.
Das ist die Bude. Das Dach ist zwar nicht ganz regensicher - aber sonst ist alle perfekt.

Ausblick von der Bude aus. Da brauchts doch nichts weiter, oder?

Für den  kleinen Budenzauber habe ich mich extr chic gemacht. Was sein muss, muss ein...

Und nun zu den aufregenden Abenteuern. Die Jungs haben sich eine Bude gebaut auf der Berghöhe direkt über unserem Haus. Da gibt es einen alten Hirtenunterstand, der jetzt als Kinderbude dient. Die Jungs waren den ganzen Vormittag unterwegs, um alles zu richten und dann haben wir nachmittags einen kleinen Budenzauber gemacht zur Einweihung. Doch damit nicht genug: Nach dem Melken ging es nochmal auf den Berg, Rinder von einer zur anderen Weide durch unwegsames und steiles Gelände treiben. Und anstatt die Viecher einfach nur den Trampelpfad gehen - nein, sie müssen ständig vom Wege abweichen. Da brauchts viel Geschick, sie zusammen zu halten. Aber wir haben es geschafft. Zur Belohnung gab es dann am Abend noch Flimmerstunde mit "Robin Hood".